
Besuch der Slalomstrecke der Wasserskifreunde Brandenburg auf dem Krimniksee bei Senzig
Freitag, den 21. Mai starten wir, das Team W. Watzz (Sabine + Ralph, Jürgen, Sabine + Michael) zu einem Besuch der Slalomstrecke der Wasserskifreunde Brandenburg auf dem Krimnicksee bei Senzig. In spannender Erwartung auf die Strecke, auf die uns Ekki bereits im vergangenen Herbst mehr als heiß gemacht hatte, stehen wir gleich schon kurz nach der Haustüre aber noch guten 500 km vor uns im ersten Stau. Also Prosecco auf und Buletten raus, Peter Fox in die Mucke und Stauparty feiern. Zum Lied „Haus am See“ träumen wir vom Wasser und unserem ersten Ritt um die Bojen, da geht es auch schon weiter. Nach 6 Stunden und einigen Telefonaten mit Jürgen, der schon vor Ort ist und die Strecke mit Ekki gelegt hat, Danke an Euch, schlagen wir exakt um 0:45 im Hotel Brandenburg in Königs-Wusterhausen auf. Bei einem Schlappeseppel und einem gepflegten Ouzo begutachten wir den Nachthimmel und leichten Sonnenbrand von Jürgen, der uns vom Traumwetter und der Traumstrecke berichtet. Wäre doch schon die Nacht rum.
Wir werden um kurz vor 8:00 mit dezentem Geläut der örtlichen Kirche aus den Träumen 6 bei 18 – naja bei Ralph waren es eher 6 bei 16, gerissen und sind schlagartig wach. Ab zum Frühstück und dann gehts los, um genau 9 Ecken und schon sind wir da, am Strandband Neue Mühle, unserem Treffpunkt zur Seeplattform des Clubs. 2,00 Euro Eintritt pro Person strapazieren dann doch arg unseren Geldbeutel. Die Anzeigentafel zeigt uns Luft 18° und Wasser 15°, leichter Wind. Ideale Bedingungen.



Dann kommt es und mit ihm geht die Sonne auf – das Boot mit Ekki. Einladen, freudige Begrüßung, kurzes Übersetzen, Ausladen und los geht’s. Einer nach dem anderen in die dicken Anzüge und der erste Ritt durchs Feld, spiegelglattes Wasser.

Die Strecke, exklusiv nur den Mitgliedern des Vereins vorbehalten, liegt einfach traumhaft geschützt etwas seitlich im See, eingerahmt von Natur pur. Die Anfahrt ist etwas kurz und langes Überlegen und Sortieren führt dazu, dass die Bojen nur so an Dir vorbeifliegen. Also raus aus der Plörre, zügig sammeln, Setup fahren und um die gelben Dinger rum und nicht vorbei. Einen großen Fehler hat die Strecke jedoch – es fehlen die Kanister, doch dazu später mehr. Inzwischen trifft auch Uli aus Kölle ein – leider ohne Ski – der Meniskus läßt grüßen. Und dann lernen wir ihn kennen – Andy. Mit Bollerwagen und mobilem Stromgenerator wird das Clubboot mal kurz zum Werkstattboot umfunktioniert, um eben mal schnell noch die letzten Arbeiten auf der Plattform für die „als Profiteam aus Frankfurt“ angekündigte Truppe auszuführen.










Nachdem Andy mal so an uns rumgeschnuppert hat und neben Sägemaßnahmen und Befestigungsarbeiten gemerkt hat, dass wir eine dufte Truppe sind, bricht rasch die „Berliner Schnauze“ durch. Der frühe Nachmittag ist dann eher dem geschwätzigen Treiben und Lachen vorbehalten und das Fahren wohl eher gemütlich nebensächlich. Wir tauschen Heiterkeiten aus und dann kommt Sie, die Aussage um das um ca. 20 cm seitlich leicht verschlankte Bojenfeld.
Danke Andy für diese „Wir wollen das gar nicht Wissen“ Info.


Wir können jedoch recht gut kontern und erwähnen so ganz nebenbei die Sache mit den Kanistern, ob man die hier offensiv weggelassen hätte wegen Ekki ? Und so kommt sie auch in Brandenburg nun endlich ans Licht, die Wahrheit über Ekki und die Kanister vom Bojenfeld.......! Und dann bricht der Coach in Andy durch und jeder muss durch sein herzliches aber ungeschminktes Coaching. Den dicksten Brocken muss Jürgen schlucken und er bekommt richtig sein Fett weg. Sorry Jürgen, aber wir wollen nicht näher darauf eingehen. Dann ist er auch schon rum der erste Tag auf dem Wasser, den wir nun in gemütlicher Runde bei Wein und Weib im Riedels Landgasthof mit gutem Essen ausklingen lassen. Bei einem Absackerschoppen an der Hotelbar werden alle Lacher des Tages nochmals konsumiert und dann gehts ab ins Bett. Der zweite Tag bricht an so wie der erste, mit dezentem Geläut der örtlichen Kirche, gerissen aus den Träumen 6 bei 18 – naja bei Ralph waren es nun eher schon 6 bei 14, die 20 cm müssen doch was bringen ....... Ab zum Frühstück und dann gehts los, um genau 9 Ecken und schon sind wir wieder da. Die Anzeigentafel unverändert, zeigt uns Luft 18° und Wasser 15°, leichter Wind, aber sehr bedeckt. Der zweite Tag läuft an wie der erste geendet hat. Alle setzen um was geht und jeder hat sein Erfolgserlebnis. Einfach ein Traum dieser See, diese Strecke, diese Leute, .... im Traum gesehen.... ein Haus am See.......! Um den Nachmittag „korrekt“ ausnutzen zu können, findet auch dieser Abend wieder im Riedels Landgasthof mit gutem Essen seinen Ausklang. Beim vertrauten Absacker Schoppen an der Hotelbar werden alle Erfolgserlebnisse des Tages nochmals gefahren und dann gehts ab ins Bett.
Und dann ist der da, der Montag morgen, geweckt durch das Geläut der ...... .,
bei äußerst bedecktem Himmel und windigem Lüftchen ist wohl an Fahren nicht zu denken. Dennoch völlig unverdrossen wieder um die 9 Ecken zum Strandbad und schon regnet es, wenig nur, aber es regnet. Dennoch auf die Plattform – kurz, um nochmals das Gefühl dieser Location zu spüren und dann brechen wir abrupt ab bevor sich die Himmelsschläusen öffnen. Boot in den Hafen, das „Profiteam aus Frankfurt“ ins Kaffee, Abschied bei Kaffee und Kuchen und ab Richtung Heimat. Die Rückfahrt im Stau, vorbei an Beelitzer Spargelfeldern, mit Wetterkapriolen, mit Unterkaka der Gemeinde Oberkaka, sei am Rande erwähnt, aber nicht spektakulär.



Unser Spezieller Dank geht an:
Die Wasserskifreunde Brandenburg, (Ekki, Andy und Uli) die uns aus lauter Vorfreude auf das „Profiteam aus Frankfurt“ die Strecke komplett überlassen und die uns mehr als herzlich aufgenommen haben.



Paul mit seiner Püppi, der aus heller Begeisterung über uns sogleich seine Mitgliedschaft im Verein am Samstag hieb und stichfest gemacht hat und der gerne ohne Anzug und Weste bei 15° Wassertemperatur am Sonntag oder Montag mal geschnuppert hätte – sorry Paul auch wir hätten das gerne noch gesehen.

Dem Angler für seine Standhaftigkeit und die nett e Art seiner Begrüßung unserer Anwesenheit.

Der Dame vom Strandbad „Neue Mühle“ für die Entschuldigung über das „schlechte Wetter“.
(Leider kein Bild)
Die Wasserschutzpolizei Brandenburg die uns mit Video aufgelauert, belehrt, verwarnt und geschröpft hat.


Die blutsaugenden Viecher, die für dicke Beulen und zugeschwollene Augenlider gesorgt haben.
Leider Kein Bild
Fazit: Wasserskifreunde Brandenburg wir kommen gerne wieder !!!
